
Wie viele Leser der Baumservice-Leipzig Seite vielleicht schon bemerkt haben sind wir diesen Sommer sehr oft zu verschiedenen abgestorbenen Bäumen in Leipzig gerufen worden.
So auch zu dieser Weymouthskiefer in Leipzig/Markkleeberg. Da unsere Baumkletterer schon mehrmals auf diesem Grundstück gearbeitet haben, konnten wir auch hier beobachten wie diese Kiefer in wenigen Monaten Ihre Nadeln verlor und langsam abgestorben ist.
Da der Baum direkt an der Straße stand mussten wir natürlich Vorsichtsmaßnahmen treffen um vorbeifahrende Autos und Passanten zu warnen.
Auch bei dieser Fällung musste zum Teil mit Rigging (Herablassen der Äste) und ebenso durch gezieltes Abwerfen vorgegangen werden.
Hier wieder die Große Frage nachdem Warum?
Verbreitet haben wir während der diesjährigen Vegetationsperiode beobachtet, dass viele Exemplare von vor allem zwei Gehölzarten regelrecht abgestorben sind. Es handelt sich zum einen um die Sandbirke mit dem Botanischen Namen Betula pendula und um die Weymouth-Kiefer (Pinus strobus).
In beiden Fällen sind die Ursachen wahrscheinlich in den langanhaltenden, trockenen und heißen Sommern der letzten Jahre zu suchen.
Beide Gehölzarten kommen mit einem permanenten Wassermangel über Wochen und Monate nur schlecht klar und unterliegen einem so genannten Trockenstress.
Die durch Trockenstress geschwächten Bäume sind wesentlich anfälliger auf verschieden Umwelteinflüsse und Schädlinge. Bei der Birke kann es der Rüssel-, Pracht- und Splintkäfer sein. Bei den Weymouthskiefern können auf Grund der Schwächung verschiedene Borkenkäferarten (kl. Waldgärtner und Kupferstecher) ebenso wie ein Pilzbefall mit Weymouths-Kiefern-Blasenrost ihr Unheil anrichten.
