
Diese durch den Weidenbohrer fast komplett abgestorbene Weide musste durch einen Baumkletterer mittels Seilklettertechnik an einem schwer zugänglichen Standort abgetragen werden.
Die Problematik bestand hier darin, das ein Stämmling über das Nachbargrundstück hing und man nichts fallen lassen durfte. Wir haben mittels Rigging (Herablassen der Äste und Stammteile mit Seilbremse und Umlenkrolle) dieses Problem gelöst und es ist nichts zu Schaden gekommen.
Der Weidenbohrer frisst Gänge in das Holz der Bäume, um dort seine Eier abzulegen.
Die Raupe bevorzugt Bäume, die in der Nähe von Wasser stehen. Beliebte Baumarten des Weidenbohrers sind neben der Weide, Schwarzerle aber auch Birke , Apfel- und Birnenbäume können betroffen sein.
Ist der Befall nich stark, stellt das für den Baum kein Problem dar.
Weidenbohrer bekämpfen
Den Weidenbohrer im Hausgarten zu bekämpfen, ist ein schwieriges Unterfangen, denn es sind keine chemischen Pflanzenschutzmittel gegen den Falter zugelassen. Bei einer Entdeckung eines Befalls muss dennoch schnellstmöglich gehandelt werden, um eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern. Schneiden Sie betroffene Zweige bis ins gesunde Holz zurück und entsorgen Sie diese über den Hausmüll oder verbrennen Sie sie. Als wirkungsvolle Maßnahme gilt das anschließende Einsprühen betroffener Stellen mit Quassia-Seifenbrühe, welche sowohl auf die Eier als auch auf die Raupen des Weidenbohrers giftig wirkt.
Das Einbringen von Schlupfwespenlarven in großer Zahl kann den Weidenbohrer ebenfalls dezimieren.
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